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Über mich...

Oft wollen die Leute nicht nur sehen, was ich für Programme schreibe, sondern sie wollen auch wissen, woher ich komme, was ich mache, wo ich wohne..., kurz: Sie stellen allerhand Fragen und wollen etwas über mich wissen.
Damit ich das nicht immer neu erzählen muss, habe ich alles hieraufgeschrieben...

Es war einmal...

...in einem kleinen Haus, in einer kleinen Stadt, in einem kleinen Land, die Königin feierte gerade ihren Geburtstag, da kam ich auf die Welt.

Zuerst gefiel es mir gar nicht so richtig! Ich schrie lauthals und mein Papa und meine Mama schauten verschreckt und gaben mir schnell etwas zu trinken. Das war schon besser.

Aber immer so in meiner Wiege zu liegen, das wurde mir schnell langweilig. Also lernte ich laufen. Und weil meine Eltern mich nie richtig verstanden, wenn ich brabbelte, lernte ich auch gleich noch sprechen.

Meine großen Geschwister gingen schon in die Schule und erzählten interessante Dinge. Sie konnten ganz merkwürdige Zeichen malen und sagten dann, das seien Buchstaben. Das kam mir sehr seltsam vor.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, wurde ich ganz schnell größer und ging selber zur Schule. Das war wirklich spannend! Ich lernte, dass man Buchstaben nicht nur schreiben, sondern auch lesen konnte, und dass man, wenn man es richtig gut konnte, wundersame Geschichten in dicken Büchern lesen konnte. Ich lernte, dass 1 + 1 = 2 ist und wieviel 5 x 5, dass der Rhein ein langer Fluss ist, dass New York in Amerika ist, dass die Sonne niemals schläft und dass Elefanten in Afrika wohnen. Am liebsten hätte ich niemals aufgehört, solche aufregenden Sachen zu lernen, aber irgendwann meinten meine Lehrer, sie hätten mir nun genug beigebracht und es würde Zeit, die Schule zu verlassen.

Ich packte meinen Koffer und zog hinaus in die Welt. Da ich jetzt alleine für mich sorgen musste, lernte ich schnell einen Beruf. Da nun nicht alle Kinder Lokomotivführer oder Pilot werden können, weil sonst die Erde voller Züge und der Himmel voller Flugzeuge wäre und wir die Sonne dann nicht mehr sehen könnten, wurde ich eben Ingenieur, die kann man schließlich immer brauchen.

Ich lernte neue spannende Dinge, von Atomen und Molekülen, dass die Luft leichter ist als Wasser, wie man ellenlange Gleichungen mit vielen Unbekannten auflöst, und vor allem lernte ich, dass es Maschinen gibt, die das noch viel, viel schneller konnten als ich. Diese Maschinen faszinierten mich ungemein! Ich wollte unbedingt mehr darüber wissen...

Ich suchte mir eine Arbeit, bei der ich als Ingenieur selber mit solchen Zaubermaschinen umgehen konnte. Das war spannend: Man stanzte Löcher in viele Papierstücke, schob sie dann in einen Spalt in der Maschine und sie fauchte und kreischte und spuckte dann am anderen Ende lange Listen mit geheimnisvollen Zahlen aus.

Aus den Zahlen konnte man die Zukunft erkennen! Man wusste, wieviel Geld man verdienen konnte, wenn man dies oder jenes tun würde und wieviel es kostete, wenn man etwas anderes machte. Ich wurde bald ein guter Zukunftsgucker und ich hatte mehrere gute Zaubermaschinen, die mir beim Wahrsagen halfen.

Mein Chef war ganz zufrieden mit mir und gab mir Geld, sodass ich mir nicht nur etwas zum Essen und zum Anziehen kaufen konnte, bald hatte ich auch genug gespart, um mir selber eine ganz kleine Zaubermaschine zu kaufen.

Meine eigene Zaubermaschine sollte ganz neue Dinge machen, nur für mich. Ich brachte ihr bei, wie man Schneemänner schmelzen lässt, wie man bunte Bilder malt, wie man Vögel fliegen lässt und wie Schmetterlinge flattern und wie bunte Blumen wachsen. Das machte der Maschine und mir sehr viel Spaß. Ich zeigte den anderen Leuten meine schmelzenden Schneemänner und meine bunten Bilder mit den Vögeln und Schmetterlingen und den bunten Blumen. Sie fanden das sehr schön und wollten auch welche haben.

Also machte ich immer mehr davon und Leute von überall in der Welt konnten meine Schneemänner schmelzen oder meine Vögel und Schmetterlinge auf ihren eigenen Zaubermaschinen flattern lassen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann flattern sie noch heute...

Ein Märchen?

Nein, nein, jedes Wort ist wahr!

Und wenn ihr es nicht glauben wollt, dann schaut euch doch selber mal meine Schneemänner und Vögel und Schmetterlinge und Blumen an! ...

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